Hausmittel gegen kalte Hände und Füße

Kalte Hände und Füße
Phulvar/ Wikipedia

Jeder kennt das Problem kalte Hände und Füße. Die Einen frieren nur bei einer Erkältung, in Verbindung mit Schüttelfrost, die Anderen ständig. Gerade im Winter ist das Problem weit verbreitet.

Aber woran liegt das und welche Hausmittel kann man nutzen, damit man nicht frieren muss? Im Folgenden stellen wir ein paar Hintergrundinformationen bereit.

Gründe für Frostbeulen

Wie bereits erwähnt können kalte Gliedmaßen an einer Krankheit liegen, beispielsweise an einer Grippe, die den Organismus schwächt und damit auch für kalte Hände und Füße sorgen kann. Es gibt aber auch notorische „Frierer“, die stets mit der Kälte zu kämpfen haben. In diesem Fall ist die Ursache eher in einer schlechten Durchblutung zu finden, dafür kann beispielsweise ein niedriger Blutdruck verantwortlich sein. Die Durchblutung kann durch Sport verbessert werden. Es gibt aber auch Faktoren, die sich negativ auf die Durchblutung auswirken, bspw. Rauchen, Alkohol, Schlafmangel o.ä.

Auch Menschen mit Untergewicht frieren tendenziell stärker als Menschen mit einer wärmenden Fettschicht. Im Geschlechtervergleich trifft es auch öfters Frauen als Männer. Was aber sicherlich daran liegt, dass Frauen oftmals weniger auf den Rippen und einen anderen Hormonspiegel haben etc.

Und was kann man dagegen tun?

Auf der Suche nach Hausmitteln gegen kalte Hände und Füße findet man unterschiedliche Ansätze. Es gibt Hilfsmittel oder nachhaltige Ansätze, die an der Ursache ansetzen

1. Sport und gesunde Ernährung

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist eine wichtige Basis, kombiniert mit Sport lässt sich Herz und Kreislauf stärken und der Körper ist generell belastungsfähiger. Die Ernährung führt dazu, dass dem Körper wichtige Vitamine und Mineralien zugeführt werden, dabei sollten Obst und Gemüse nicht fehlen und der Fettanteil in der Ernährung nicht zu hoch sein.

Wichtig ist zudem genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, durch Trinken oder den Konsum von wasserhaltigen Früchten und Obst. Denn bei zu wenig Trinken verdickt sich das Blut und in die Zirkulation ist nicht mehr optimal.

2. Stress, Gifte und Schlafmangel vermeiden

Besonders nach durchzechten Nächten, mit wenig Schlaf und viel Alkohol spürt man die Kälte in den Extremitäten. Achten Sie daher auf Ihre Gesundheit und verzichten Sie wenn möglich auf zu viel Alkohol, Rauchen oder Stress bzw. Schlafmangel.

3. Die richtige Kleidung

Ein naheliegender Punkt ist natürlich die richtige Kleidung. Je nach Temperatur und Witterungsverhältnissen muss jeder für sich die richtige Kleidung finden.

  • Zwiebelprinzip: Tragen Sie mehrere Schichten, die überlappen und Isolieren. So kann sich eine warme Schicht um den Körper bilden, die Sie wärmt.
  • Handschuhe und Einlegesohlen: Im Winter bzw. im Skiurlaub sollten natürlich auch entsprechende Kleidungsartikel mit sich geführt werden. Dazu gehören warme Socken sowie Handschuhe. Auch hier gibt es natürlich Qualitätsunterschiede und auch Unterschiede in der Ausführung. Fäustlinge sind weniger filigran, wie Fingerhandschuhe, sie bieten aber auch weniger Angriffsfläche für die Kälte.
  • Beheizte Produkte: Bei besonders kalten Händen oder dem Besuch von sehr kalten Regionen, können auch beheizbare Handschuhe oder Einlegesohlen genutzt werden. So lässt sich auf Knopfdruck Wärme herstellen, jedoch nur für eine begrenzte Zeit. Ein spezialisiertes Portal für beheizte Produkte ist zum Beispiel www.warmundwohlig.de. dort können weitere Produktdetails bezogen werden.

Fazit

Und was lässt sich noch machen? Zusammenfassend kann gesagt werden, dass zunächst an der Ursache der kalten Händen und Füße angesetzt werden sollte. Eine gesunde Ernährung sowie körperliche Ertüchtigung sind nicht nur gesund, sondern können auch die Extremitäten besser durchbluten.

Darüber hinaus sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Gute Kleidung, aus Baumwolle, in Zwiebelschichten am Körper getragen, sollten ihr übriges dafür tun, kalte Füße und Hände zu vermeiden. Und falls das auch nicht helfen sollte, können beheizte Produkte auch im Winter für Wärme sorgen.

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